In meiner ONE WEEK – Challenge zum Thema Kaufdiät habe ich sieben Tage lang auf jede Art von Konsum verzichtet, kein Shopping, kein Kino, kein Ausgehen, kein Restaurantbesuch. Für die Lebensmittel habe ich mir ein Tagesbudget von 7,50 € gesetzt.
Das ist das Fazit zu meiner ONE WEEK – Challenge | Kaufdiät |
Ich habe für mich ganz klar die kleinen Räuber identifiziert, die mir nebenbei das Geld aus der Tasche ziehen. Ich werde sehr einfach dazu verleitet Geld in Dinge zu investieren, die schnell uninteressant werden und die ich eigentlich auch gar nicht brauche. Das werde ich in Zukunft ganz sicher lassen.
Ich habe sieben Tage lang auf jegliche Art von Konsum verzichtet und von einem kleinen Budget für Lebensmittel gelebt. Bei einem finanziellen Rahmen von 7,- € für drei Mahlzeiten am Tag, blieben natürlich große Sprünge aus. Ich lege viel Wert auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, das war in der Challenge-Woche nur möglich, weil ich auch meine Vorräte verbraucht habe, die noch vorhanden waren. Statt immer neue Lebensmittel zu kaufen, werde ich in Zukunft viel häufiger erstmal schauen, auf welchen Vorräten ich in Zukunft meinen Speiseplan aufbauen kann. So landet auch nicht so viel in den Müll.
Während der ONE WEEK – Challenge habe ich öfter den Weg in den Discounter gewagt und war positiv überrascht. Ich bin eher der bequeme Typ, der gern ein breites Sortiment zur Verfügung hat, daher lande ich oft im nächsten City Supermarkt. Shame on me! Wenn man genauer darüber nachdenkt, absolute Geldverschwendung, zumindest für die Grundnahrungsmittel.
Wie wir mit kleinen Tricks noch mehr beim Lebensmitteleinkauf sparen können, kannst du nochmal im ersten Beitrag zur Challenge lesen.
Ich habe auf jeden Fall das Ausgehen, essen gehen und Tee trinken mit meinen Freunden vermisst, das war bei dem geringen Budget natürlich nicht machbar. Trotzdem werde ich versuchen, das in Zukunft etwas einzuschränken. In der Großstadt ist es schon eher üblich, dass man viele Mahlzeiten auswärts einnimmt und dann auch gleich Freunde und Bekannte trifft. Ich habe aber während der Kaufdiät Spaß daran gefunden, gemeinsame Spaziergänge zu machen, ohne überteuerte Cafés und Restaurants. Trotzdem wird der Verzicht auf Restaurantbesuche und Co. bei mir ganz sicher keine echte Sparmaßnahme. Was gibt es denn Schöneres als Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen? Diese Erlebnisse sind so viel mehr Wert als aller Plunder dieser Welt.
Ich habe außerdem entschlossen nun ein Haushaltsbuch zu führen, denn mein ONE WEEK – Wochensparplan* hat mir schon sehr deutlich gezeigt, wofür ich Geld ausgebe und was mein Lebensunterhalt kostet. Das möchte ich auf jeden Fall gern beibehalten.
Auf den Punkt gebracht
Grundlegend war eine Woche Kaufverzicht keine echte Herausforderung, sondern eher eine sehr lehrreiche Zeit. Ich konnte viel für mich mitnehmen und habe sehr aktiv mein Konsumverhalten überprüft. Ich bin sicher, das Bewusstsein für Lust- und Frustkäufe wird noch lange nachhallen. Es spricht ja auch nichts dagegen, immer mal wieder ein wenig Verzicht zu üben, wenn das kritische Gefühl für das Belohnungssystem wieder verloren geht.
Lieben Dank an alle, die bei der Challenge dabei waren und so aktiv mit mir in das Thema Konsum und Kaufverhalten eingestiegen sind.
Bei der nächsten ONE WEEK – Challenge dreht sich alles um das Thema Achtsamkeit. Es wäre toll, wenn du dann auch wieder dabei bist!
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