Doch, du kannst das!
Wir alle werden von unserer Kultur, unseren Familien und unserem näheren Umfeld geprägt. Unsere Wahrheit gleicht sich mit der unserer Nahestehenden an und prägt so unseren Glauben. Wie wir zu bestimmten Dingen stehen und in bestimmten Situationen handeln, übernehmen wir von denen, die es uns vorleben. Erst, wenn wir bewusst anfangen zu reflektieren und unserer eigenen Wirklichkeit auf den Grund zu gehen, entdecken wir die Glaubenssätze, die auch die Stellschraube zu Erfolg oder Misserfolg sein können. Oft sind bei diesen Gedankenmustern Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit und Wertlosigkeit die Folge.
„Ich kann das nicht.“ „Das habe ich nicht verdient.“ „Geld haben immer die Anderen“. „Das darf man nicht.“ – Die Liste der Irrglauben ist lang, auch Redewendungen und Weisheiten gehören dazu. Selbst wenn alle Fakten gegen diese Überzeugungen sprechen, wir werden uns immer wieder selbst davon abhalten diese Glaubenssätze neu zu bewerten. Auch unser Körper reagiert auf die vorherrschenden Gedanken. Wenn ich meinem Körper also das Signal sende, „Dazu bin ich zu schwach“, wird er sich auch schwach fühlen und der Umzugskarton wird zum kaum bezwingbaren Gegner. Denke ich dagegen, „Ich kann alles schaffen!“, mobilisiert der Körper alle Kräfte und der Umzug macht sich praktisch von allein. Wir alle kennen den Satz: „Der Glaube kann Berge versetzen!“
Stell dir vor, du wärst frei
Diese automatisierten Gedankengänge beziehen wir auf uns selbst, unsere Mitmenschen oder auf die Welt im Allgemeinen. Das Unterbewusstsein steuert unsere Gedanken und unser Handeln ganz automatisch nach diesen Grundsätzen. Das muss nicht immer negativ sein, denn sie machen uns das Leben hier und da auch klarer und einfacher. Unsere Denkweisen müssen aber von Zeit zu Zeit überprüft werden, denn was früher passte, muss heute nicht mehr für uns richtig sein. Negative Denkstrukturen können uns still und heimlich auf einen Weg schicken, der gar nicht mehr zu unserer Lebenssituation passt. Dann stehen wir uns selbst im Weg und verbauen uns eventuell ein aufregendes Leben, Erfolg und Zufriedenheit.
Für ein selbstbestimmtes, glückliche Leben ist es wichtig, negative Überzeugungen zu entlarven und ins Positive zu kehren. Ein achtsamer Blick auf die eigenen Bedürfnisse und Wünsche ist hierbei die Voraussetzung. Manchmal sind auch mehrere Glaubenssätze verknüpft und bilden ein richtiges Glaubenssystem, da ist schon etwas mehr Fokus nötig, um dieses Konstrukt des Unterbewusstseins zu erkennen und zu lösen.
Eine Hilfe dabei kann es sein, wenn wir uns Vorbilder suchen, die genau so leben, wie wir es uns wünschen. Es gibt tolle Persönlichkeiten mit starken Mindsets, da können wir uns alle eine Scheibe von abschneiden und unser Programm nach und nach neu schreiben. Außerdem gibt es gut ausgebildete Coaches, die Experten darin sind Glaubenssätze zu erkennen und zu löschen.
Wäre es nicht super, wenn wir ganz frei unser Leben gestalten könnten, ohne mahnende Stimmen im Köpfchen und selbsterdachte Stolpersteine, die uns von der Traumreise, dem Wunschjob und dem nächsten, verrückten Abenteuer abhalten? Kinder können in dieser Hinsicht noch sehr frei und unbedarft an Neues herangehen und auch mit sehr viel Liebe auf andere Menschen zugehen – unabhängig von Aussehen, Herkunft, Wohlstand und Status. Das sollten wir uns ein Stück weit wieder zurückerobern.
Eines ist sicher, wir sind nie zu alt um nochmal ganz frisch auf unsere Welt, unsere Träume und unser Leben zu blicken, wir können schon heute damit anfangen unsere veralteten Denkweisen über Bord zu schmeißen.
Wir schaffen uns jetzt unsere eigene Realität, wir können nämlich alles!
Chacka!